
Elterngeldrechner 2026: Wie viel Elterngeld steht Dir zu?
Gib dein Einkommen in den Elterngeldrechner ein und erfahre in unter einer Minute, wie viel Basiselterngeld und ElterngeldPlus du voraussichtlich pro Monat bekommst. Kostenlos, ohne Anmeldung und ohne Speichern deiner Daten.
Der Elterngeldrechner berücksichtigt die aktuellen Regeln des Bundeselterngeldgesetzes, etwa Geschwisterbonus oder Mehrlingszuschlag und rechnet auch mit Teilzeit während der Elternzeit.
Du kennst jetzt ungefähr Dein Elterngeld. Fehlt nur der Antrag.
Joey, der digitale Elterngeld-Assistent von Elterngeld AI, führt dich im Chat durch den offiziellen Antrag, trägt alles richtig ein und berücksichtigt die Regeln deines Bundeslands. Bequem am Handy, fertig in wenigen Minuten als PDF.


Hinweis: Dieser Rechner liefert eine unverbindliche Schätzung auf Basis des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes (BEEG) mit den pauschalierten Abzügen für Steuern und Sozialabgaben (§§ 2c–2f BEEG). Die Berechnung ersetzt keine individuelle Beratung und begründet keinen Rechtsanspruch. Maßgeblich ist ausschließlich der Bescheid der zuständigen Elterngeldstelle. Nicht berücksichtigt werden u. a. Mutterschaftsgeld, Einkommensschwankungen, Sonderzahlungen, Freibeträge im Lohnsteuerabzug sowie die Einkommensgrenze von 175.000 € zu versteuerndem Einkommen (Geburten ab 1. April 2025). Alle Angaben ohne Gewähr.
Was bestimmt die Höhe Deines Elterngeldes?
Wie hoch dein Ergebnis ausfällt, bestimmt nicht eine einzige Angabe. Fünf Faktoren spielen zusammen:
Dein Elterngeld-Netto
Die Elterngeldstelle rechnet nicht einfach mit dem Netto auf deiner Gehaltsabrechnung. Sie ermittelt aus deinem Bruttoeinkommen ein sogenanntes Elterngeld-Netto, bei dem Steuern und Sozialabgaben pauschal abgezogen werden. Dieses Elterngeld-Netto ist die Grundlage für die Berechnung deines Elterngelds.
Die Ersatzrate
Dein Elterngeld ersetzt einen Teil des Einkommens, das nach der Geburt wegfällt. Ab einem Elterngeld-Netto von 1.240 € sind das 65 %. Verdienst du weniger, steigt der Prozentsatz schrittweise, bei unter 1.000 € bis auf 100 %.
Dein Bemessungszeitraum
Bei Angestellten zählen grundsätzlich die 12 Kalendermonate vor dem Geburtsmonat, bei Müttern vor Beginn des Mutterschutzes. Schwankungen beim laufenden Einkommen, etwa durch Kurzarbeit, können das Ergebnis beeinflussen.
Geschwisterbonus und Mehrlingszuschlag
Lebt bereits ein Kind unter 3 Jahren oder leben zwei Kinder unter 6 Jahren in deinem Haushalt, steigt dein Elterngeld um 10 %, mindestens 75 € beim Basiselterngeld. Bei Mehrlingen kommen zusätzlich 300 € pro weiterem Kind dazu.
Basiselterngeld oder ElterngeldPlus
Basiselterngeld zahlt den vollen Betrag: allein bis zu 12 Monate, als Paar bis zu 14. ElterngeldPlus zahlt maximal die Hälfte davon, dafür doppelt so lange. Wie viel genau, hängt von deinem Einkommen nach der Geburt ab. Arbeitest du in Teilzeit, gleichen sich die Beträge oft an.
Ein Beispiel
Lisa verdient vor der Geburt 2.800 € brutto im Monat, ist gesetzlich versichert, in Steuerklasse 1 und ohne Kirchensteuer. Nach Abzug der Werbungskostenpauschale, der Lohnsteuer und der pauschalen Sozialabgaben ergibt das ein Elterngeld-Netto von rund 1.770 €. Bei einer Ersatzrate von 65 % ergibt das ein Basiselterngeld von rund 1.150 € im Monat. Hat Lisa bereits ein Kind unter drei Jahren, kommt der Geschwisterbonus dazu, macht etwa 1.265 € im Monat.
(Vereinfachtes, gerundetes Beispiel. Deine tatsächliche Lohnsteuer hängt vom amtlichen Programmablaufplan ab.)
So kannst Du Dein Elterngeld zusätzlich beeinflussen
Dein Ergebnis aus dem Elterngeldrechner ist nicht in Stein gemeißelt. Einige Faktoren kannst du selbst beeinflussen, wenn du sie früh genug anpackst.
Die Steuerklasse vor der Geburt
Bist du verheiratet oder in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft, kann sich eure Steuerklassen-Kombination auf das Elterngeld-Netto auswirken. Bei einem Wechsel ist grundsätzlich die neueste Steuerklasse im Bemessungszeitraum maßgeblich. Die ältere Steuerklasse wird verwendet, wenn sie innerhalb des gesamten Bemessungszeitraums länger gegolten hat als die neuere.
Die Wahl zwischen Basis und Plus
Planst du, nach der Geburt in Teilzeit zu arbeiten, lohnt sich ein zweiter Blick auf ElterngeldPlus. Es kann doppelt so lange wie Basiselterngeld bezogen werden. Bei Einkommen nach der Geburt kann das monatliche ElterngeldPlus genauso hoch sein wie das Basiselterngeld mit Einkommen.
Der Partnerschaftsbonus
Arbeitet ihr beide gleichzeitig 24 bis 32 Stunden pro Woche, gibt es bis zu 4 zusätzliche ElterngeldPlus-Monate pro Elternteil obendrauf.
Wichtig: Das ist allgemeine Information, keine Steuer- oder Rechtsberatung für deinen Einzelfall. Für deine persönliche Situation hilft ein Steuerberater oder eine Lohnsteuerhilfe weiter.

Du hast die Höhe Deines Elterngelds berechnet. Und jetzt?
Der Rechner zeigt dir eine Zahl. Ausgezahlt wird diese erst, wenn ein vollständiger Antrag bei deiner Elterngeldstelle vorliegt – und der füllt sich nicht von selbst aus.
Drei Dinge, die jetzt wichtig sind:
Notier dir dein Ergebnis, am besten Basiselterngeld und ElterngeldPlus getrennt. Das hilft dir später bei der Aufteilung der Monate zwischen dir und deinem Partner oder deiner Partnerin.
Denk an die Frist. Elterngeld wird nur bis zu 3 Lebensmonate rückwirkend gezahlt. Je später der Antrag, desto mehr Geld kann verloren gehen.
Füll den Elterngeldantrag aus. Dieser fragt mehr ab als der Rechner. Bankverbindung, Steuer-ID, gewählte Variante pro Lebensmonat und die Regeln deines Bundeslands sind hier wichtig.
Kleiner Tipp: Bei Punkt 3 unterstützt dich der KI-Assistent Joey von Elterngeld AI. Du beantwortest seine Fragen im Chat und er überträgt deine Angaben in den passenden Elterngeldantrag. Anschließend erhältst du den ausgefüllten Antrag als PDF – fertig in 12 Minuten.
Der Antrag wartet nicht darauf, dass Du Zeit findest.
Damit aus deinem errechneten Ergebnis Geld auf deinem Konto wird, braucht deine Elterngeldstelle den ausgefüllten Antrag. Mit Joey erledigst du ihn in wenigen Minuten, statt auf eigene Faust Stunden zu verlieren und dir den Kopf zu zerbrechen.


Elterngeldrechner – Häufige Fragen & Antworten
Ja, wenn du bei der Erwerbstätigkeit "Selbstständig" auswählst, legt der Rechner deinen Gewinn statt eines Bruttogehalts zugrunde. Maßgeblich ist grundsätzlich der Gewinn aus dem letzten abgeschlossenen steuerlichen Veranlagungszeitraum vor der Geburt, meist dem vorherigen Kalenderjahr. Als Nachweis dient in der Regel der Steuerbescheid. Wichtig ist der Gewinn, nicht der Umsatz.
Um dein Elterngeld zu berechnen, trägst du dein monatliches Bruttoeinkommen vor der Geburt ein, nicht dein Netto. Das unterscheidet diesen Rechner von vielen einfachen Elterngeld-Schnellrechnern, die nur nach dem Nettogehalt fragen und damit Steuerklasse, Kirchensteuer und Sozialabgaben gar nicht erst berücksichtigen können.
Ja, Elterngeld ist steuerfrei, unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt und kann dadurch den Steuersatz auf dein übriges Einkommen erhöhen. Bei mehr als 410 € entsprechenden Leistungen kann für Arbeitnehmer eine Pflicht zur Steuererklärung entstehen. Eine Nachzahlung ist nicht automatisch fällig.
Grundsätzlich ja, allerdings gelten unterschiedliche Regeln. Beim Bürgergeld wird Elterngeld grundsätzlich als Einkommen angerechnet. Warst du vor der Geburt erwerbstätig, bleibt ein Freibetrag von höchstens 300 € beim Basiselterngeld bzw. 150 € beim ElterngeldPlus anrechnungsfrei. Beim Wohngeld bleibt der Elterngeld-Mindestbetrag von 300 € bzw. 150 € grundsätzlich außer Ansatz; nur der darüberliegende Teil wird als Einkommen berücksichtigt.
Elterngeld AI verbindet die Berechnung mit einem anschließenden Antragsprozess. Nach der Berechnung kannst du mit dem KI-Assistenten Joey die weiteren Angaben für deinen Elterngeldantrag im Chat erfassen und in das passende Antragsformular übertragen. Fachbegriffe wie Bemessungszeitraum oder Elterngeld-Netto werden dabei erklärt.
Der Rechner liefert dir eine unverbindliche Orientierung, ersetzt aber nicht den eigentlichen Antrag bei deiner Elterngeldstelle. Mit Joey von Elterngeld AI führst du im Anschluss den offiziellen Antrag in 12 Minuten im Chat aus und lädst am Ende ein fertiges PDF zum Einreichen herunter.

