Elterngeld Plus: Was es bedeutet und wann es sich lohnt
Elterngeld Plus ist eine Bezugsform des Elterngeldes. Ein Monat Basiselterngeld wird dabei in zwei Monate Elterngeld Plus umgewandelt. Ohne Einkommen nach der Geburt bekommst du monatlich halb so viel, dafür über einen doppelt so langen Zeitraum. Mit Einkommen kann Elterngeld Plus monatlich genauso hoch wie Basiselterngeld ausfallen. Teilzeit und Elterngeld Plus passen deshalb oft gut zusammen.

Elterngeld Plus: Das Wichtigste in Kürze
- Elterngeld Plus verwandelt einen Monat Basiselterngeld in zwei Monate Elterngeld Plus, macht also aus 12 Monaten bis zu 24 Monate.
- Ohne Zuverdienst beträgt das monatliche Elterngeld Plus maximal die Hälfte des Basiselterngelds.
- Bei Teilzeitarbeit während des Bezugs wird der Zuverdienst beim Elterngeld Plus milder angerechnet als beim Basiselterngeld.
- Mit Elterngeld AI musst du die Wahl zwischen Basiselterngeld und Elterngeld Plus nicht allein treffen: Der KI-Assistent Joey begleitet dich per Chat durch beide Varianten und füllt deinen Elterngeldantrag direkt aus.
Was ist Elterngeld Plus?
Elterngeld Plus ist eine von zwei Bezugsformen des Elterngeldes, neben dem Basiselterngeld. Ein Basiselterngeld-Monat lässt sich in zwei Elterngeld-Plus-Monate umwandeln. Dadurch verlängert sich der Bezugszeitraum, während der monatliche Betrag sinkt.
Du entscheidest dabei für jeden Lebensmonat einzeln, welche Variante gelten soll, eine einmalige Festlegung für den gesamten Zeitraum ist nicht nötig. Die Variante eignet sich besonders für Elternteile, die während der Elternzeit in Teilzeit arbeiten möchten. Der Grund: Ein Zuverdienst wird beim Elterngeld Plus milder angerechnet als beim Basiselterngeld. Auch ohne eigenes Einkommen ist Elterngeld Plus möglich, dann verteilt sich dieselbe Gesamtsumme lediglich über einen längeren Zeitraum.
Elterngeld oder Elterngeld Plus: Was passt zu Dir?
Basiselterngeld und Elterngeld Plus schließen sich nicht gegenseitig aus, du kannst beide Varianten über die Lebensmonate deines Kindes hinweg kombinieren. Welche Variante in welchem Monat sinnvoll ist, hängt vor allem davon ab, inwieweit du arbeiten möchtest oder nicht.
| Basiselterngeld | Elterngeld Plus | |
|---|---|---|
| Bezugsdauer | bis zu 12 Monate (14 mit einem Partnermonat) | bis zu 24 Monate (28 bei Umwandlung von 14 Basis-Monaten) |
| Betrag ohne Zuverdienst | meist 65–67 % des wegfallenden Elterngeld-Netto | die Hälfte des Basiselterngelds |
| Zuverdienst während des Bezugs | wird stark angerechnet | wird milder angerechnet |
| Passt zu | Elternteilen ohne Erwerbstätigkeit | Elternteilen in Teilzeit |
Bleibst du in den ersten Monaten komplett zu Hause, ist Basiselterngeld meist die einfachere Wahl. Planst du eine Rückkehr in Teilzeit, lohnt sich Elterngeld Plus für genau diese Monate.
Bei einem zweiten oder dritten Kind kennst du diese Abwägung oft schon aus eigener Erfahrung. Hier lohnt sich vor allem der Blick auf die Zeit, die dir diesmal für Recherche und Antrag bleibt. Eine feste Reihenfolge gibt es nicht, du kannst innerhalb der Lebensmonate zwischen beiden Varianten wechseln, solange die Grenze ab dem 15. Lebensmonat beachtet wird.
Vier typische Fälle zeigen, welche Variante wann passt:
- Du bleibst die ersten 12 Monate komplett zu Hause, ohne geplanten Zuverdienst: Basiselterngeld reicht aus, die Umwandlung in Elterngeld Plus bringt dir finanziell keinen Vorteil.
- Du planst ab Monat 7 eine Rückkehr in Teilzeit: Bis dahin bleibt Basiselterngeld sinnvoll, ab dem Wiedereinstieg lohnt sich der Wechsel zu Elterngeld Plus für die verbleibenden Monate.
- Ihr wollt beide gemeinsam in Teilzeit arbeiten und den Partnerschaftsbonus nutzen: Der Partnerschaftsbonus setzt Elterngeld Plus voraus, ohne Umwandlung gibt es diese zusätzlichen Monate nicht.
- Du bist selbstständig und dein Einkommen schwankt von Monat zu Monat: Elterngeld Plus fängt schwankende Zuverdienste milder auf als Basiselterngeld, gerade in Monaten mit höherem Einkommen.
4 Stolperfallen beim Antrag auf Elterngeld Plus
Diese vier Stolperfallen tauchen beim Elterngeld-Plus-Antrag besonders oft auf:
- Mutterschutzmonate übersehen: Lebensmonate, in denen Mutterschaftsgeld gezahlt wird, gelten automatisch als Basiselterngeldmonate und lassen sich nicht in Elterngeld Plus umwandeln.
- Lücke ab dem 15. Lebensmonat: Wird nach dem 14. Lebensmonat kein durchgehendes Elterngeld Plus beantragt, entsteht eine Lücke im Bezug.
- Zuverdienst zu optimistisch geschätzt: Einen pauschalen Freibetrag gibt es nicht. Wie Erwerbseinkommen die Höhe beeinflusst, hängt vom maßgeblichen Einkommen vor und nach der Geburt sowie vom Deckelungsbetrag ab.
- Arbeitszeitkorridor beim Partnerschaftsbonus verfehlt: Liegt die Arbeitszeit außerhalb von 24 bis 32 Wochenstunden, drohen Rückzahlungen für die betroffenen Monate.
Elterngeld Plus beantragen: So gehst Du vor
- Beantworte Joeys Fragen zu deiner Situation, zum Beispiel zu geplanter Teilzeitarbeit oder erwartetem Einkommen.
- Joey trägt deine Angaben direkt in den Antrag für dein Bundesland ein und übernimmt Einkommensnachweise aus dem Bemessungszeitraum vor der Geburt.
- Reiche den fertigen Antrag bei deiner Elterngeldstelle ein.
- Warte den Bescheid ab. Für zukünftige Monate lässt sich die Bezugsform später noch ändern, auch das übernimmt Joey für dich.
Die allgemeinen Schritte, um mit Joey Elterngeld zu beantragen, gelten für Elterngeld Plus genauso, nur die Bezugsform pro Monat kommt zusätzlich dazu.
So findest Du die passende Bezugsform bei Elterngeld Plus
Elterngeld Plus kann sich vor allem bei Teilzeit oder mit Partnerschaftsbonus lohnen. Ohne Einkommen nach der Geburt kann Basiselterngeld besser passen. Typische Stolperfallen wie Mutterschutzmonate oder Lücken im Bezugszeitraum solltest du bei der Planung beachten.
Joey von Elterngeld AI hilft dir bei dieser Entscheidung. Du stellst ganz einfach deine Fragen zu Basiselterngeld, Elterngeld Plus und Partnerschaftsbonus direkt im Chat. Joey erklärt dir jede Antwort verständlich und trägt sie in deinen Antrag ein, sodass du ihn am Ende direkt einreichen kannst.
Der erste Schritt zum Elterngeldantrag dauert nur wenige Minuten.
Hol dir Hilfe von Joey, deinem digitalen Elterngeld-Assistenten.

Elterngeld Plus – Häufige Fragen & Antworten
Ja, ein Wechsel zwischen Basiselterngeld und Elterngeld Plus ist auch nach dem Bescheid noch möglich. Für zukünftige Monate ist das grundsätzlich möglich. Rückwirkende Änderungen sind nur begrenzt möglich. Eine Ausnahme gilt für bereits bezogenes Elterngeld Plus, das nachträglich in Basiselterngeld geändert werden kann.
Ja, Selbstständige können Elterngeld Plus genauso beziehen wie Angestellte. Maßgeblich sind die Gewinneinkünfte während des Bezugszeitraums. Sie werden nach den gesetzlichen Gewinnermittlungsregeln ermittelt und durchschnittlich berücksichtigt.
Ja, bei Mehrlingsgeburten gilt Elterngeld Plus genauso wie bei Einzelgeburten. Zusätzlich kommt ein Mehrlingszuschlag hinzu, der beim Elterngeld Plus über die doppelte Anzahl an Monaten ausgezahlt wird.
Ja, der Partnerschaftsbonus besteht aus zusätzlichen Elterngeld-Plus-Monaten, die zu den regulären 24 Monaten hinzukommen. Jeder Elternteil kann darüber bis zu vier weitere Monate erhalten, wenn beide im vorgesehenen Arbeitszeitkorridor arbeiten.
Ja, Joey von Elterngeld AI führt dich durch die Wahl zwischen Basiselterngeld und Elterngeld Plus und bezieht dabei Zuverdienst, Teilzeit und die Regeln deines Bundeslands ein. Für eine rechtliche Einzelfallprüfung bei komplexen Rechtsfragen ist Joey nicht vorgesehen.
Der Antrag für Elterngeld Plus kostet mit Joey von Elterngeld AI einmalig 29,90 €. Unabhängig davon, ob du Basiselterngeld oder Elterngeld Plus wählst.
Elterngeld in wenigen Minuten bequem am Handy beantragen
Du beantwortest mit wenigen Klicks ein paar einfache Fragen, Joey erledigt den Rest – und am Ende hältst du deinen fertig ausgefüllten Elterngeldantrag in der Hand.

